Marspol

Marspol

He-Man, E.T., Miami Vice, Synthesizer, Chorus-Gitarre und riesige Drumfills – ein Hoch auf die 80er!

Das dachten sich auch Marspol aus Gießen. Inspiriert von Bands wie The Police, U2, Münchner Freiheit oder Genesis kommt das Duo daher mit Deutsch-Pop und 80s Attitüde. Dazu Texte, die nicht vor dem eigenen Tellerrand Halt machen. So singt Marius im Song „Allein“ von einer emanzipierten Frau, die ihr Leben so gut im Griff hat, dass sie auf einen Mann komplett verzichten könnte. Sie braucht ihn nicht, will ihn aber einfach an ihrer Seite haben.

Weiterhin befassen sich die Texte mit der Entwicklung der Liebe in Zeiten von Tinder & Co. und dementsprechend gleichzeitig mit Fragen wie: „Was ist das Geheimnis meiner Eltern, die schon seit 28 Jahren verheiratet sind?“. Marspol nehmen dabei kein Blatt vor den Mund und so sind gelegentliche Momente des sich-ertappt-Fühlens vorprogrammiert. Marius der Querdenker und Dominik der Perfektionist – zwei Songwriter und Produzenten mit viel Liebe zum Detail setzen auf große Momente, abwechslungsreiche Arrangements und emotionale Tiefe – stets gepaart mit einer charmanten Brise Kitsch.

Marspol steht nicht für „entweder oder“, sondern für einen Mix – Wie das Leben eben auch nicht schwarz oder weiß ist. 80s-Nostalgie trifft auf aktuelle Themen – wie Super Food serviert auf Retro Porzellan. Live macht es genau so viel Spaß: Tanzen, Schwitzen, Hände in die Luft. Die Leidenschaft zur Bühne ist ab dem ersten Ton ansteckend. Die Songs haben es in sich und weder Teenager, Studenten, noch Mama und Papa können sich dem entziehen. Wer Bock hat auf eine Mischung aus 80s Sound und Deutschpop, der gänzlich ohne textliche Plattitüden auskommt, ist bei Marspol bestens aufgehoben. Das dachte sich übrigens auch Mark Forster, der die Herren bereits als Vorband dabei hatte.